50:50-GESELLSCHAFT- AUF WELCHER SEITE WOLLEN SIE STEHEN? Ein düsteres - besser gesagt halbdüsteres Bild - zeichnet Mode-Werbeprofi Holger Braun in einem Brief an 'markt intern', den wir Ihnen (auszugsweise) nicht vorenthalten wollen. Denn trotz aller Polarisierung steckt sicher ein großes Stück Wahrheit in den Aussagen. Aufmerksame Leser kennen Holger Braun bereits, denn in Abständen veröffentlicht 'markt intern' interessante Werbe- und Marketing-Ideen der Firma www.adfash.com, deren Geschäftsführer Holger Braun ist. Gehen wir nun ans Eingemachte.
"Nunmehr darf öffentlich gesagt werden, daß wir in Deutschland eine 50:50-Gesellschaft haben... Die 50:50-Gesellschaft Deutschland bedeutet: 50% verfügen über immer weniger Einkommen. Sie sind deshalb auf Billigläden auf der "Grünen Wiese", C&A und Billigheimer angewiesen. Die restlichen 50% dagegen verfügen über immer mehr Einkommen und verlangen nach Exklusivität und dem Besonderen."
Nun hilft aber alles Jammern und Klagen nicht - es gilt den Blick nach vorne zu richten. Und genau dafür hat Holger Braun wichtige Tips für Sie parat: "Für das mittelständische Textilfachhandelsgeschaft im mittleren, nach oben hin ausgerichteten Genre bedeutet dies eine konzeptionelle Konzentrierung auf die 50%, die über ein immer weiter steigendes Einkommen verfügen. Was zu berücksichtigen ist, um diesen rediteträchtigen Kunden zu gewinnen und zu halten, hierzu einmal ein paar kurze Sätze: Dieser Kunde ++ erwartet Marken, die er nicht an jeder Ecke findet ++ setzt hohe Qualität und höchste Servicekompetenz schlichtweg voraus. Die permanente Bekundung dieser Aspekte interessiert ihn nicht ++ verfügt über eine höhere Bildung und eine qualitativ orientierte Leitungsbereitschaft. Er arbeitet sehr hart. Deshalb konnte er sich in die obere Hälfte unserer Gesellschaft arbeiten, retten und/oder dort halten ++ möchte aufgrund des vorher Gesagten für sein Geld was erleben, etwas geboten bekommen. Er möchte Spaß haben, auch beim Einkauf. Mit monotoner Klamottenrethorik und -präsentation stößt man ihn ab. Er möchte sein Geschäft stets NEU erleben ++ möchte, daß man ihn als Gast sieht, und nicht als Nummer, an der verdient wird. Er steht mehr auf Erlebnis und wertige Giveaways, statt auf Rabatte." Holger Braun entdeckt immer mehr Kollegen, die sich auf die veränderte Situation einstellen:
"Im Warenangebot wird auf breiter Ebene verstärkt auf Qualität geachtet. Die Sortimente werden feinventiliert auf oben definierte Kundschaft und auf die lokalen Begebenheiten abgestimmt. "Warenhuren", wie beispielsweise..., die sich zunächst mit Hilfe des Handels als Marken aufgebaut haben, die man nunmehr an jeder Ecke findet und die sich jetzt, wiederum auf Kosten des Handels, verselbständigt haben, finden immer weniger Berücksichtigung. Allgemein wird im Genre weiter nach oben gegangen. Dies ist der richtige Weg, um die anspruchsvollen, einkommensstarken und renditeträchtigen Kunden zu bekommen."
Und das ist eine aktuelle Idee von www.adfash.com: Die Synthese von Mode und Kunst hat Tradition. Immer wieder haben sich beide Bereiche gegenseitig befruchtet. Im Fall der Aktion "art&fashion" befruchteten die Modefarben der Saison F / S 2007 die Kunst. Zusammen mit dem Straßburger Künstler Didier Beyer wurde das Aktionsmotiv der "Marianne" entwickelt, das variabel auf die Farbwelten der einzelnen Fachgeschäfte F / S 2007 abgestimmt werden kann. Zusammen mit dem Motiv und einer Ausstellung der Werke des Künstlers, die geschickt in die Warenpräsentation integriert werden, sollen anspruchsvolle Kunden ihr HAKA-Haus neu, lebendig und anders erleben. www.adfash.com berät erfolgreich Kunden bei ihrer saisonalen Werbeplanung mit vielen interessanten Aktionen. Schauen Sie zu der genannten Aktion oder auch so einfach mal ins Internet.